AGB's

1. Allgemeines:

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen berücksichtigen die Bestimmungen des Maklergesetzes 1996 in der geltenden Fassung, sowie die Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler der Immobilienmaklerverordnung.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, Hirschmann Immobilien bei der Vermittlungstätigkeit zu unterstützen. Insbesondere haftet der Auftraggeber dafür, dass er die Hirschmann Immobilien über sämtliche bezüglich des zu vermittelnden Objektes betreffenden Tatsachen richtig und vollständig informiert, insbesondere über Größe, Lage, Beschaffenheit, erforderliche Bewilligungen, bücherliche und außerbücherliche Belastungen, behördliche Auflagen usw.. 
Die Hirschmann Immobilien übernimmt keine Haftung für mittelbare oder fahrlässig herbeigeführte Schäden. Weiters übernimmt die Hirschmann Immobilien auch keine Gewähr für Druckfehler in verschiedenen Medien, sowie für Schreib- und Übermittlungsfehler im Internet bzw. im Onlinebereich.

2. Honorar:

  • Der Anspruch auf Vermittlungsvergütung entsteht, wenn durch Vermittlung (Namhaftmachung) der Hirschmann Immobilien ein Rechtsgeschäft – aus welchem Titel auch immer – (beispielsweise Kauf, Miete, Pacht oder Tausch) zustande kommt.
  • Die vereinbarte Vermittlungsvergütung ist nach Abschluss eines Rechtsgeschäftes (Tag der Unterfertigung), binnen 14 Tagen nach Rechnungslegung durch Hirschmann Immobilien zu entrichten.
  • Der Anspruch auf Vermittlungsvergütung entsteht auch dann, wenn ein anderes als das vereinbarte Rechtsgeschäft (beispielsweise Kauf statt Miete) abgeschlossen wird oder durch die von Hirschmann Immobilien vermittelte Vertragspartner eine andere als die in der Vermittlungsvereinbarung vorgesehene Liegenschaft vertragsgegenständlich wird.
  • Der Auftraggeber hat an die Hirschmann Immobilien die vereinbarte Vermittlungsvergütung zu entrichten, sofern der Auftraggeber ein Anbot in Übereinstimmung mit dem zuletzt bestehenden Verkaufsauftrag ablehnt.
  • Wenn ein Rechtsgeschäft nicht mit einem von Hirschmann Immobilien genannten Interessenten, sondern mit eintrittsberechtigten Personen abgeschlossen wird (z.B. im Rahmen einer Verlassenschaft oder aus grundverkehrsbehördlichen Gründen und dgl. ), ist die vereinbarte Vermittlungsvergütung gleichfalls zu entrichten.

2.1. Höhe:

  • Die Höhe der vereinbarten Vermittlungsvergütung ist schriftlich festzuhalten. Die Bemessungsgrundlage stellt immer der tatsächlich vermittelte (erzielte) Kaufpreis inklusive Darlehensübernahme dar.

Dazu wird festgehalten, dass die Höchstprovision gem. § 15 der Immobilienmaklerverordnung 1996 wie folgt beträgt:

Bei Kauf, Verkauf oder Tausch von:

  • Liegenschaft oder Liegenschaftsanteilen bis ..............€ 36.336,42 je 4 %
  • auch bei Liegenschafsanteilen an denen Wohnungseigentum besteht oder vereinbarungsgemäß begründet wird;
  • Unternehmen aller Art ab........................................ € 36.336,42....3 %;
  • Abgeltungen für Superädifikate auf dem Grundstück

jeweils zuzüglich 20 % Mehrwertsteuer;

Hirschmann Immobilien ist berechtigt Vermittlungsvergütungen mit beiden Vertragspartnern eines Rechtsgeschäftes zu vereinbaren.

3. Kündigung:

  • Der Auftraggeber hat eine Kündigung der Verkaufsvormerkung schriftlich mitzuteilen.
  • Das Vermittlungshonorar ist trotz einer Kündigung fällig und zu entrichten, wenn mit einem von Hirschmann Immobilien namhaft gemachten Interessenten ein Rechtsgeschäft zustande kommt. Gleichzeitig hat der Auftraggeber die vereinbarte Vermittlungsvergütung zu entrichten, sofern der Auftraggeber ein Anbot in Übereinstimmung mit dem zuletzt bestehenden Verkaufsauftrag ablehnt.

4. Rücktritt / Kündigung:

Tritt der/die Anbotsteller und/oder der/die Anbotnehmer nach Annahme eines Kaufanbots vom vereinbarten Kauf bzw. Verkauf oder sonstigen Rechtsgeschäft zurück, so hat/haben der/die Zurücktretende(n) bei einem verschuldeten Rücktritt die Vermittlungsvergütung in der Höhe von 3 % des Kaufpreises zuzüglich 20 % Mehrwertsteuer bzw. einen allfälligen Schadenersatz (wie zum Beispiel den entgangenen Provisionsanspruch gegenüber dem/den vertragstreuen Teilen dieses Anbots) an Hirschmann Immobilien zu bezahlen. 
Das Rechtsverhältnis zwischen den beiden Vertragspartner (Anbotsteller und Anbotnehmer) wird durch diese Rücktrittsbestimmung nicht berührt. Der Rücktritt ist zwischen den Betroffenen intern zu regeln.

Tritt der/die Anbotsteller und/oder der/die Anbotnehmer nach Annahme eines Mietanbots von der vereinbarten Miete bzw. Vermietung zurück, so hat/haben der/die Zurücktretende(n) bei einem verschuldeten Rücktritt die Vermittlungsvergütungen in der Höhe von drei brutto Monatsmieten zuzüglich 20 % Mehrwertsteuer bzw. einen allfälligen Schadenersatz (wie zum Beispiel den entgangenen Provisionsanspruch gegenüber dem/den vertragstreuen Teilen dieses Anbots) an Hirschmann Immobilien zu bezahlen. Das Rechtsverhältnis zwischen den beiden Vertragspartner (Anbotsteller und Anbotnehmer) wird durch diese Rücktrittsbestimmung nicht berührt. Der Rücktritt ist zwischen den Betroffenen intern zu regeln.

Ein Auftraggeber der Verbraucher im Sinne des § 1 des KSchG ist und seine Vertragserklärung weder in den Geschäftsräumen von Hirschmann Immobilien abgegeben hat, noch die Geschäftsverbindung zur Schließung des Vertrages mit Hirschmann Immobilien selbst angebahnt hat, kann bis zum Zustandekommen des Vertrages, oder danach, binnen einer Woche schriftlich seinen Rücktritt erklären. Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn dem Verbraucher eine Urkunde ausgefolgt wurde, die Namen und Anschrift des Unternehmens, die zur Identifizierung des Vertrages notwendigen Angaben und eine Belehrung über das Rücktrittsrecht enthält. Das Rücktrittsrecht erlischt bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung erst einen Monat nach beidseitiger vollständiger Vertragserfüllung. Eine an den Immobilienmakler gerichtete Rücktrittserklärung bezüglich eines Immobiliengeschäftes gilt auch für einen im Zuge der Vertragserklärung geschlossenen Maklervertrag.

5. Datenschutz:

Hirschmann Immobilien darf die überlassenen Daten nur zum Zweck der Erfüllung des Auftrages an Dritte weitergeben.

6. Zusatzvereinbarungen:

Zusatzvereinbarungen bedürfen der Schriftform.